… beeindruckende “installation” aktion der berlinerin monica grzymala. ausschließlich handgefertigt mit/aus schwarzem tape-band. ziemlich beeindruckende arbeit, die, wie die künstlerin selbst sagt eher in richtung zeichnen (mit tape band) denn in richtung installation geht.
Bilder der Ausstellung:
36 South Molton Lane, Mayfair, London W1K 5AB
- 12th October to 4th November 2011
“Whenever I leave a work, I feel as if I leave a part of me, a part of my body behind,” she says. “There’s a connection – an invisible line from Berlin to London to New York.”
… eines der interessanteren interviews mit einer der kultfiguren des grafikdesigns. peter saville, geboren 1955 in manchester.
“Wenn man Grafikdesignern sagt: ‘Mach was Du willst’, tendieren sie dazu, Kalender oder Alphabete zu produzieren. Die wissen einfach nicht, was Sie tun sollen, wenn man ihnen keine Botschaft gibt”, sagt Peter Saville. (In: Peter Saville, Estate, JRP | Ringier, Zürich, 2008)
“NIEMAND WUSSTE, WIE MAN ETWAS RICHTIG MACHTE – DAS WAR FABELHAFT”
1978 gestaltete Peter Saville sein erstes Plakat für einen Clubabend in Manchester – heute gehört der britische Grafikdesigner längst zu den Kultfiguren der jüngeren Designgeschichte. Als Mitbegründer von Factory-Records verlieh der 1955 geborene Brite der englischen Post-Punk-Szene ihre kühle Corporate Identity. Heute arbeitet er als Berater für verschiedene Unternehmen. Mit dem kürzlich erschienen Katalogbuch “Estate” liegt nun eine erste Retrospektive des Designers vor. Die art-Autoren Sandra Bartoli und Kito Nedo trafen Saville in Berlin und sprachen über die Post-Punk-Szene, seine Liebe zur Geometrie und die Ästhetik des Zufalls.
wie im letzten jahr wird wohl auch dieses jahr chilly “gonzo” gonzales, einer der genialsten wie beklopptesten Musiker, Entertainer, Producer, Regisseure und hasse nich’ jesehen, an der Berlin Music Week 2011 teilnehmen. einen kleinen vorgeschmack was einen bei seinen auftritten musikalisch wie lyrisch so erwartet bekommt man ganz gut, wenn man sich den mitschnitt von 2010 in der zdf.mediathek anschaut. mit einem kleinen gastauftritt von bnr labelowner boyz noize
schööön mal hier durchgeknallt der kerl!
Mit einem mehr als 27 Stunden langen Dauerkonzert stellte Gonzales vom 16-18. Mai 2009 einen Weltrekord auf
Quelle: wiki
verdrehte welt. habe gerade durch zufall eine band gefunden, deren titel lautet wie die vorband vom kings of leon konzert diesen dienstag in berlin auf der waldbühne, white lies. freue mich schon riesig auf die atmosphäre dort und hoffe das wetter hält sich bis dahin und wir kommen trockenen fußes hin und zurück. wenn ich mir die meinungen zu diesem ort durchlesen ist das gros der besucher der waldbühne totaly overwhelmed. ach wat freu ich mich auf die nächsten 5 tage!
Ein par weiterführende Infos zu dieser Traum-Location in Berlin:
Die in einem Kessel der Murellenschlucht eingebettete Waldbühne ist ein Veranstaltungsort für Konzerte (Klassik, Rock/Pop) und Filmvorführungen und gilt international als eine der beliebtesten Open-air-Bühnen. Sie gehört zu dem 1934-36 errichteten Olympia-Komplex des Architekten Werner March und wird heute von der Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport verwaltet.
Als Kult- und Feierstätte der Nationalsozialisten nach griechischem Vorbild insbesondere für Thingspiele in Form eines Amphitheaters unter dem Namen Dietrich-Eckart-Bühne am Reichssportfeld mit einer Aufführung des »Frankenburger Würfelspiels« (verfasst von Eberhard Wolfgang Möller), eröffnet, fanden hier während der Olympischen Spiele 1936 auch Sportveranstaltungen (überwiegend Boxkämpfe) statt. Nach dem II. Weltkrieg übernahmen die britischen Besatzungstruppen das Areal, gaben es jedoch 1948 teilweise für die öffentliche Nutzung frei.
Bis 1960 wurden in der Anlage hauptsächlich Boxveranstaltungen durchgeführt, in den 60er Jahren begann ihre Nutzung als Konzertbühne. Nach einem Rolling-Stones-Auftritt 1965 wurde die Freilichtbühne völlig verwüstet und blieb über ihre Renovierung 1969 hinaus weitgehend ungenutzt; erst ab 1978 begann man wieder mit regelmäßigen Konzertprogrammen.
Ihren eigentlichen Durchbruch als international anerkannte Open-air-Arena, neben der nach Ansicht zahlreicher Experten lediglich die Hollywood Bowl bestehen kann, hatte die Waldbühne mit einem legendären Konzert von Bob Marley 1980.