der goldene windbeutel geht an!
April 29, 2010 in Werbung
März 30, 2010 in Daily Abgefahrenes, Kultur, Werbung
wählt den goldenen windbeutel 2010. ähnlich der goldenen himbeere, die für die schlechteste schauspielerische leistung vergeben wird, werden unternehmen aus dem foodsektor mit dem goldenen windbeutel ausgezeichnet, für produkte oder werbung mit mehr oder weniger wahrheitsgehalt, was qualität und inhalt der produkte angeht.
via foodwatch
September 3, 2009 in Daily Abgefahrenes, Kultur, Politik, Werbung, Wissenschaft
in dem newsletter, den ich von abgespeist aboniert habe geht es jetzt zwar nur um tütensuppen und den etikettenschwindel, den man jeden tag in jedem supermarktregal auf einer ganzen menge produkte wiederfindet, aber auch wenn es nur um suppen geht, ich finde die aktion super, auch auf foodwatch wird dazu aufgerufen sich gegen den ganzen mist, der einem als teure und biologisch wertvolle zutat verkauft wird zu wehren und sich nicht mehr alles auftischen zu lassen. ich hoffe es finden sich noch mehr menschen, die sich darüber öfter informieren und sich gedanken dazu machen, welche hersteller wirklich ihr geld wert sind und wen es als industrielles unternehmen noch wirklich interessiert, was sie an den verbrauchen weitergeben und für den markt produzieren. in diesem sinne, guten appetit!

Verbraucher lassen sich nicht alles auftischen, erst recht keinen Etikettenschwindel. Das haben die über 4.000 Unterzeichner der abgespeist-Mitmachaktion zur Maggi Natur Pur Frühlingsgemüsesuppe den Hersteller und Lebensmittelriesen Nestlé deutlich spüren lassen. Mit Erfolg, denn Nestlé hat die Produktion der Bio-Tütensuppen eingestellt, wie das Unternehmen foodwatch jetzt bestätigte.
Nestlés vermeintliches Naturwunder “Maggi Natur Pur Bio Frühlingsgemüsesuppe” war nämlich nicht mehr als ein dreister Etikettenschwindel. Auf der Tüte stand zwar “ohne Zusatzstoff Geschmacksverstärker”, drin war Geschmacksverstärker aber trotzdem. Als Hefeextrakt schmuggelte Nestlé das Glutamat unter anderem Namen ins Produkt. Die Substanz hat mit Hefe nicht mehr viel zu tun und wird in der Lebensmittelproduktion als Geschmacksverstärker eingesetzt. Laut Gesetz muss Hefeextrakt jedoch nicht als solcher gekennzeichnet werden, da es als Zutat und nicht als Zusatzstoff gilt.
Nun ist Schluss mit dem “Natur Pur”-Geschmacksverstärkerschwindel. Neben den Tütensuppen nahm Nestlé auch die meisten anderen Produkte des “Natur Pur”-Sortiments vom Markt. Übrig geblieben sind nur ein paar Salatsaucen sowie Gemüse- und Hühnerbrühe, bei denen Nestlé auf Aromen und Hefeextrakt verzichtet.
Das zeigt: Verbraucherprotest zeigt Wirkung. Gemeinsam können wir etwas gegen die systematische Täuschung im Supermarkt tun.
quelle: www.abgespeist.de
Juni 16, 2009 in Daily Abgefahrenes, Kultur, Politik, Werbung

am besten macht sich jeder selbst ein bild davon. www.foodwatch.de zeigt im folgenden clip, wie es scheinbar wirklich bestellt ist, um die schöne, heile bauernhofwelt, die einem in der qualitätsoffensive von mc donalds suggeriert wird. auf die trecker, fertig, los!
auszug aus der foodwatch-seite:
Die Lügenmärchen von McDonald’s
Wer kennt sie nicht? Die doppelseitigen Hochglanzanzeigen von McDonald’s, auf denen ein idyllisch gelegener Bauernhof prangt?
Damit möchte McDonald’s den Verbrauchern nach dem Motto “Wissen wo’s herkommt” weismachen, dass das vom Fastfood-Konzern zu Hamburgern verarbeitete Fleisch aus kleinbäuerlichen Betrieben stammt. Und dass das Wohlergehen der dort friedlich grasenden Kühe und die Hygienebedingungen der Fleischverarbeitung von so genannten “freiwilligen Qualitätsscouts” überprüft werden kann. Die dann meist auch noch in so vertrauenerweckenden Berufsfeldern wie der Juristerei oder dem Ingenieurswesen tätig sind. Und dass NATÜRLICH genau zurückverfolgt werden kann, von welcher Kuh die einzelne Fleischscheibe zwischen den Brötchen stammt.
quelle: www.foodwatch.de